Schon seit einigen Jahren betreibt der Marktflecken Mengerskirchen wirkungsvoll „Schul-sozialarbeit" und stellte dafür seit Mai 2010 sogar 50 % einer Vollzeitstelle zur Verfügung.
Die Aufgaben werden von Rita Ebenig-Kraut wahrgenommen, die sowohl Aufgaben der Schulsozialarbeit an der Franz-Leuninger-Schule als auch an der Westerwaldschule umsetzt. Jetzt hat auch der Kreis Limburg-Weilburg die Förderung der Schulsozialarbeit ausgeweitet, wozu der Bund Gelder für das Bildungs- und Teilhabepaket bis 2013 bereitstellt.
Aus diesem Grunde besuchte Landrat Manfred Michel die Gemeinde Mengerskirchen und überreichte Bürgermeister Thomas Scholz einen Scheck über 25 545 Euro, womit rück-wirkend für das Jahr 2011 die Schulsozialarbeit der Gemeinde unterstützt wird. Auch für 2012 ist ein Betrag in gleicher Höhe vorgesehen, so dass die Schulsozialarbeit in Mengers-kirchen in diesen zwei Jahren ganz finanziert ist.
Bürgermeister Thomas Scholz und Rita Ebenig-Kraut vom Mengerskirchener Jugend-Büro zeigten sich sehr erfreut über die finanzielle Unterstützung der Schulsozialarbeit an den beiden Mengerskirchener Schulen. Scholz dankte Landrat Manfred Michel für die Aufnahme Mengerskirchens in dieses Programm.
Landrat Manfred Michel hofft, dass der Bund das Projekt auch über 2013 hinaus unterstützt, sollte dies nicht der Fall sein, könne der Kreis mit 600 000 Euro, die er aus dem „Sale- and Lease-Back-Vertrag" seiner Schulen erlöst habe, weiterhelfen. Dieser „Sparstrumpf" würde dann bis 2017 reichen, so der Landrat.
Die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit sei eine Folge der sich veränderten Gesellschaft. Immer mehr Aufgaben kämen auf die Pädagogen zu, die es zu lösen gelte. In Mengers-kirchen sei dies schon seit Jahren eingesehen worden, mit dem Bildungsforum auch ein großer Beistand ins Leben gerufen worden.
Andreas Muth und Astrid Roos von der Kreis-Fachabteilung „Jugendförderung und Grund-schule" freuten sich, die in Mengerskirchen schon seit längerer Zeit ins Leben gerufene Schulsozialarbeit bezuschussen zu können. Die finanzielle Unterstützung sozialpädagogischer Fachkräfte sei hier gut angelegt.

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